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Otto Grünmandl
 

PWV 16

Kammer-Symphonie - Soirée Tyrolienne

Kategorie: Orchesterwerke
Jahr: 1980–84
Dauer: 15:00
Besetzung: Kammerorchester
(Fl, Ob, Cl, Fag, Hn, Tp,
Perc, ad lib-Pno, Str
(V1+2, Va, Vc, Kb,
ev. auch chorisch)
& Hackstock
Anmerkung zum Titel:

Entstehungsgeschichte:
»1980 komponierte ich die Soirée Tyrolienne als Ballett-Musik zu einem Theaterstück des Dichters und Bühnenkünstlers Otto Grünmandl. Formal damals noch im silbernen Schnitt. Der Auftraggeber, die Sparkasse der Stadt Innsbruck, lehnte jedoch das Werk als Nestbesudelung ab und bezahlte weder die Komposition noch die Musiker und die Notenkopistin. Nicht den Aufnahmetechniker, nicht das Tonband. Otto Grünmandl entlohnte aus eigener Tasche die Musiker. Danke Otto.


Nach einer Einladung des Dirigenten Peter Keuschnig holte ich 1984 diese Musik aus dem Heizraum und instrumentierte sie neu für das Ensemble Kontrapunkte«.

1987
Wiener Staatsoper
Ballett der Wiener Staatsoper

 

Disco
Strauss modern (1999)
Nouvelle Vague – Jean-Luc Godard (1997)
AKM-Lehrbehelf Musik heute (1992)
EU (1986)


 

 

   

Sätze oder Tracks

I. Satz

Maestoso – Glorioso – Pastorale – Martiale

II. Satz

Prima Vista, Pazifista

Erster III. Satz

Young and Old Children

 
     
       

PWV 16 0

Texte von Werner Pirchner zum Werk
Entstehungsgeschichte

Ein paar Worte über die
»Kammer-Symphonie – Soirée Tyrolienne«
oder »Eins, zwei, drei – die Kunst ist frei!«
bzw. »One, two, three – the Art is free!«

In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils leinwandsten Jazzmusik.
Ich spielte Vibraphon und komponierte mich querfeldforsch(end) durchs Leben.
Töne für ein »klassisches« Konzert aufzuschreiben hätte ich in jener Zeit aber aus Respekt vor den größten Meistern (Bach, Mozart, Schubert, Schönberg etc.) nicht gewagt.

1980 komponierte ich die Soirée Tyrolienne als Ballett-Musik zu einem Theaterstück des Dichters und Bühnenkünstlers Otto Grünmandl.
Formal damals noch im silbernen Schnitt.
Der Auftraggeber, die Sparkasse der Stadt Innsbruck, lehnte jedoch das Werk als Nestbesudelung ab und bezahlte weder die Komposition, noch die Musiker und die Notenkopistin.
Nicht den Aufnahmetechniker, nicht das Tonband.
Otto Grünmandl entlohnte aus eigener Tasche die Musiker. Danke Otto.

Nach einer Einladung des Dirigenten Peter Keuschnig holte ich 1984 diese Musik aus dem Heizraum und instrumentierte sie neu für das Ensemble »Kontrapunkte«.

1987 erhielt ich u.a. dafür den Deutschen Schallplattenpreis.

Weitere Aufführungen durch das Ensemble »Carme«, Mailand,
»Die Neue Reihe«, Wien,
die Solisten der Berliner Philharmoniker,
Ensemble Modern in Deutschland,
Wiener Kammerorchester,
New Art Ensemble
u.a. guter Orchester folgten.