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	<title>Texte von Werner Pirchner &#8211; Werner Pirchner, Komponist und Musiker</title>
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	<title>Texte von Werner Pirchner &#8211; Werner Pirchner, Komponist und Musiker</title>
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		<title>Werner Pirchners Ausbildung am Konservatorium</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchners-ausbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurs für Harmonielehre bei Hans Toifl am Tiroler Landeskonservatorium.Der damalige Direktor des Konservatorium Walter Kurz war mit dem von Toifl vorgeschlagenen Einzelunterricht nicht einverstanden. Werner Pirchner beendete kurzerhand sein Studium. Domorganist Schmidhuber lehnte es ab, »so jemandem« Unterricht zu geben. 1 Vibraphonstunde bei einem Orchestermusiker des Innsbrucker Symphonieorchesters.Karl Koch, Professor für Musiktheorie an Universität Innsbruck.»Der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kurs für Harmonielehre bei Hans Toifl am Tiroler Landeskonservatorium.<br>Der damalige Direktor des Konservatorium Walter Kurz war mit dem von Toifl vorgeschlagenen Einzelunterricht nicht einverstanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner beendete kurzerhand sein Studium. Domorganist Schmidhuber lehnte es ab, »so jemandem« Unterricht zu geben.<br><br>1 Vibraphonstunde bei einem Orchestermusiker des Innsbrucker Symphonieorchesters.<br>Karl Koch, Professor für Musiktheorie an Universität Innsbruck.<br>»Der berühmte Komponist Karl Koch hätte mich unterrichtet. Ich hatte ihm was vorgespielt. Aber er war schon sehr alt und ich wollte ihm von seiner Zeit nichts stehlen.«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Werner Pirchner über Anton Bruckner</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-ueber-anton-bruckner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Mensch und Komponist ist mir in vielen Dingen der Bruckner sehr sympathisch. Er entwarf eine Musik, die höher ist, als die Hügel der Landschaft, in der er gelebt hat. Manchmal geht die Musik Bruckners über die Ozonschicht hinaus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Als Mensch und Komponist ist mir in vielen Dingen der Bruckner sehr sympathisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er entwarf eine Musik, die höher ist, als die Hügel der Landschaft, in der er gelebt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal geht die Musik Bruckners über die Ozonschicht hinaus.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner über Bela Bartok</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-ueber-bela-bartok/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Bartok war ein toller Mensch.Wie er eine Verbindung zwischen Tradition und Fortschritt hergestellt hat! Wenn man sich die damalige Situation vorstellt:Ungarn hat es vor Bartok im Bewusstsein der westlichen Konzertmusiknur in Form der lächerlichen Brahms-Tänze gegeben. Ein Zerrbild.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bartok war ein toller Mensch.<br>Wie er eine Verbindung zwischen Tradition und Fortschritt hergestellt hat!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die damalige Situation vorstellt:<br>Ungarn hat es vor Bartok im Bewusstsein der westlichen Konzertmusik<br>nur in Form der lächerlichen Brahms-Tänze gegeben. Ein Zerrbild.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner über Richard Wagner</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-ueber-richard-wagner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Richard Wagner gibt es eine direkte Linie zu John Coltrane, denn ohne Wagner gäbe es keine Giant Steps (LP).Die Mediantenharmonik, die Coltrane in die Jazz-Musik eingebracht hat, geht zurück auf Wagner und Liszt. Das ist ein interessanter Aspekt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Über Richard Wagner gibt es eine direkte Linie zu John Coltrane, denn ohne Wagner gäbe es keine Giant Steps (LP).<br>Die Mediantenharmonik, die Coltrane in die Jazz-Musik eingebracht hat, geht zurück auf Wagner und Liszt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein interessanter Aspekt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Zur Geschichte&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-zur-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 1: ein halbes doppelalbum Discographieein halbes doppelalbumDie Kabarett CD 2Es leben die Röslein von Werner Pirchner Ich habe mir schon immer gedacht, daß die Geschichte in den Geschichtsbüchern falsch dargestellt worden ist. Die Geschichte wurde ja aus der Sicht der Herrschenden geschrieben. Ich war von Kindheit an schon gegen Gewalt. Auch mein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-1-ein-halbes-doppelalbum/" data-type="page" data-id="492">PWV 1: ein halbes doppelalbum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/407-2/">ein halbes doppelalbum</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/die-kabarett-cd-2/">Die Kabarett CD 2</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir schon immer gedacht, daß die Geschichte in den Geschichtsbüchern falsch dargestellt worden ist. Die Geschichte wurde ja aus der Sicht der Herrschenden geschrieben. Ich war von Kindheit an schon gegen Gewalt. Auch mein Vater war gegen das Militär.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Religiöse Gefühle&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-religioese-gefuehle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Allein aus der Tatsache, daß es verschiedene Religionen gibt und jede behauptet, im Besitz der Wahrheit zu sein, ist anzunehmen, daß keine im Besitz der Wahrheit ist. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben wieder religiöse Gefühle gekriegt, nachdem ich von Paul Hindemith...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein aus der Tatsache, daß es verschiedene Religionen gibt und jede behauptet, im Besitz der Wahrheit zu sein, ist anzunehmen, daß keine im Besitz der Wahrheit ist. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben wieder religiöse Gefühle gekriegt, nachdem ich von Paul Hindemith seine Schriften über die Obertonreihe gelesen habe. Da habe ich so wunderbare mathematische Entsprechungen allein innerhalb der Obertonreihe gesehen, daß mir klar geworden ist, daß hinter dem ganzen Werkl ein Plan steckt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Fliegen&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-fliegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Wenn ich Musik erleb, oder manchmal, wenn ich irgendeine Musik mach, wo ich wirklich glücklich bin damit, weil ich merk, ich kann genau das spielen oder schreiben, komponieren, was ich fühl im Moment, dann weiß ich, daß ich nicht angenagelt bin auf der Welt,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Musik erleb, oder manchmal, wenn ich irgendeine Musik mach, wo ich wirklich glücklich bin damit, weil ich merk, ich kann genau das spielen oder schreiben, komponieren, was ich fühl im Moment, dann weiß ich, daß ich nicht angenagelt bin auf der Welt, daß ich fliegen kann, das spür ich dann einfach. Wenn ich mir z. B. manche Sachen von Mozart anhöre oder von Schubert oder die traurigen Sachen von Robert Schumann oder wenn ich mir anhöre manche Sachen von Jan Garbarek oder von Thelonius Monk oder Keith Jarrett oder so, also von Leuten, wo es nicht mehr um eine Kompositionstechnik geht, das ist einfach die Sprache: &#8211; die über Zeit und Raum geht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Komponieren&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-komponieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab eigentlich immer schon komponiert. lch hab irgendwas auf Zettel geschrieben, daß ich mich erinnern kann. Ich hab so Auftragssachen geschrieben, hauptsächlich irgendwelche Film- oder Fernsehkistn oder was, oder einmal für Blasorchester oder etwas für Big Band. Ich hab immer Musik gemacht eigentlich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab eigentlich immer schon komponiert. lch hab irgendwas auf Zettel geschrieben, daß ich mich erinnern kann. Ich hab so Auftragssachen geschrieben, hauptsächlich irgendwelche Film- oder Fernsehkistn oder was, oder einmal für Blasorchester oder etwas für Big Band. Ich hab immer Musik gemacht eigentlich für mich. Ich war zufrieden, wenn die Musik leiwand ist und wenn sie mir selber gefallen hat, und war natürlich froh, wenn ich hie und da einen Schilling verdient hab, aber ich hab die Sachen, die ich so selber gespielt hab, nie fertig aufgeschrieben, weil ich mir gedacht hab, es interessiert sich eh niemand dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab nicht einmal daran gedacht, es war für mich kein Problem, daß ich das fertigmach und daß das dann jemand in einem Konzert spielt. Mir ist es nur um die Musik gegangen. Wenn ich am Klavier gespielt hab, und dann hab ich gesucht und hab gewußt, der Akkord ist es noch nicht, der ist total abgestanden, dann hab ich einen nächsten gesucht, aber irgendwann hab ich&#8217;s dann gelassen. Da hab ich so hunderttausend Zettel herumliegen gehabt, die ich nimmer find, in Mappen eingeordnet, und hab gar nicht gewußt, daß da was drin ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Solosonaten von Bach am Vibraphon&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-solosonaten-von-bach-am-vibraphon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab dann klassische Musik kennengelernt, hab gespielt mit Mumelters Concertodrom, da hat mich der Martin und auch der Peter Lefor gefragt: Magst nicht was schreiben für Geige? Dann hab ich gesagt: Seid&#8217;s teppert? Ich hab mir das nicht vorstellen können. Ich muß meine...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab dann klassische Musik kennengelernt, hab gespielt mit Mumelters Concertodrom, da hat mich der Martin und auch der Peter Lefor gefragt: Magst nicht was schreiben für Geige? Dann hab ich gesagt: Seid&#8217;s teppert? Ich hab mir das nicht vorstellen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muß meine Gedanken und Gefühle in einer Form ausdrücken, so, daß sie ein anderer interpretieren kann. Ich hab natürlich irrsinnigen Respekt gehabt, irgendwas zu schreiben für Solovioline, weil das einzige, was ich nach Noten geübt hab am Vibraphon, das waren die Solosonaten von Bach. Eines Tages ruft mich der Peter Lefor an, eh nicht vor elfe, wie sich&#8217;s gehört, und sagt, er war jetzt beim Costa und hat ein Konzert ausgemacht, ein Solokonzert, und da spielt er Hindemith, Wellesz, Bach und ein Stück von mir. Da hab ich gesagt: Du hast einen Vogel. Ich hab nie in diesen Kategorien gedacht. Wenn ich was geschrieben hab für einen Auftrag, ist das ein Mal gespielt worden, und dann war&#8217;s weg. Also ich hab mir nie gedacht, daß etwas zwei Male gespielt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab dann einmal den Peter spielen gehört, da bin ich dann heimgegangen und hab die ganze Nacht komponiert und hab praktisch das Material gehabt. Ich hab gewußt, wenn ich etwas machen will, will ich es nicht von der Jazzseite angehen. Na gut. Dann hab ich das am nächsten Tag dem Peter gezeigt, und er hat gesagt: Leiwand. Und da hab ich noch drei Tag herumzuzelt und später noch verbessert. Ich glaub, daß das vom geigerischen Standpunkt her gut komponiert ist. Als Jugendlicher hab ich gelernt beim Charlie Parker oder beim Miles Davis, Thelonius Monk und so, was mir halt gefallen hat. Und später hab ich mir Musik von Bach angehört oder Mozart, Schubert usw.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Vor ein paar tausend Jahren&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-vor-ein-paar-tausend-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Die Leut haben ja nicht vor ein paar tausend Jahren angefangen Noten zu schreiben. Die haben ja zuerst einmal gesungen. In der sogenannten klassischen Musik waren die guten Komponisten alles gute Musiker. Der Bach war ein guter Musiker, Mozart hat drauftupft wie ein Mörder,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leut haben ja nicht vor ein paar tausend Jahren angefangen Noten zu schreiben. Die haben ja zuerst einmal gesungen. In der sogenannten klassischen Musik waren die guten Komponisten alles gute Musiker. Der Bach war ein guter Musiker, Mozart hat drauftupft wie ein Mörder, Beethoven war sowieso in Schuß, der Schubert hat wahrscheinlich gegeigt wie ein Aff, der Schumann, bis ihm der Finger eingerostet ist usw. Der Bruckner war wahrscheinlich der Urwerkelmann; das ist eigentlich bis Mahler gegangen, als Dirigent wahrscheinlich noch der Strawinsky. Der Webern soll auch ein sehr guter Dirigent gewesen sein. Der Webern hat mich eine Zeitlang sehr interessiert. Ich war sehr enttäuscht, daß er in bezug auf die Diktatur ein paar Äußerungen gemacht hat, die mir überhaupt nicht geschmeckt haben. Ein Musiker, den ich gern hab, ist der Hanns Eisler, der sowohl musikalisch als auch intelligent ist. Na ja, es gibt noch ein paar andere, man weiß es eh.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Synthesizer&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-synthesizer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Der (Synthesizer, Anm.) bringt mir persönlich sehr viel. Das ist ein Hilfsmittel. Du kannst z. B., wenn du komponierst, es über den Synthesizer auf Band aufnehmen, drückst das dem Musiker in die Hand und sagst: So gehört das. Du brauchst nicht lang herumdiskutieren, wie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der (Synthesizer, Anm.) bringt mir persönlich sehr viel. Das ist ein Hilfsmittel. Du kannst z. B., wenn du komponierst, es über den Synthesizer auf Band aufnehmen, drückst das dem Musiker in die Hand und sagst: So gehört das. Du brauchst nicht lang herumdiskutieren, wie gehört das phrasiert und so. Du kannst, wenn du total im Öl bist und spielst ein bißl herum und merkst, jetzt hast eine Linie, druckst am Knopf und spielst dahin, und auf einmal merkst, jetzt passiert was, dann hast das im Kastl. Am nächsten Tag schaltest es ein, druckst auf den Knopf, und der spielt dir das wieder vor. Das ist einfach eine andere Art des Komponierens. Ich hab keine Absichten, irgend wohin zu gehen, sondern ich hab einfach die Absicht zu gehen. Weiterzugehen, oder vielleicht zurückzugehen. Ich weiß es nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Lebensgefühl&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-lebensgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Das Schönste in der Musik für mich ist das, daß es ein großes Feld zwischen dem Lustigsein und der totalen Traurigkeit gibt, und das ist in jeder guten Musik eigentlich drinnen. Wenn du hernimmst von Schubert, vom Text her: »Der Hut flog mir vom...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schönste in der Musik für mich ist das, daß es ein großes Feld zwischen dem Lustigsein und der totalen Traurigkeit gibt, und das ist in jeder guten Musik eigentlich drinnen. Wenn du hernimmst von Schubert, vom Text her: »Der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.« Die Zeile hat für mich vom Wort her schon so einen Ausdruck. Vielleicht ist das wirklich eines meiner wahren Lebensgefühle. Da geht&#8217;s dann nicht mehr drum, ob du noch ein eingestrichenes Cis aufipappst, um das geht&#8217;s nimmer.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;E und U&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-e-und-u/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich kann mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen. Für mich ist Musik, die mich interessiert, entweder traurig oder lustig. Also, da sind wir schon wieder – bei Mozart: Der war also sicher ein ernster und ein unernster Mensch. Das sind die Sachen, die zählen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen. Für mich ist Musik, die mich interessiert, entweder traurig oder lustig. Also, da sind wir schon wieder – bei Mozart: Der war also sicher ein ernster und ein unernster Mensch. Das sind die Sachen, die zählen. Die Schubladln und die Kastln, das funktioniert sowieso alles nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Oscar Klein&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-oscar-klein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Später, da war ich grad ein halbes Jahr verheiratet, läutet’s bei der Tür, und der Oscar Klein steht draußen und sagt, er hat gehört, daß es da einen jungen Typen gibt, der spielt Vibraphon, und ich soll ihm was vorspielen. Ich hab ihm was...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Später, da war ich grad ein halbes Jahr verheiratet, läutet’s bei der Tür, und der Oscar Klein steht draußen und sagt, er hat gehört, daß es da einen jungen Typen gibt, der spielt Vibraphon, und ich soll ihm was vorspielen. Ich hab ihm was vorgespielt, und dann hat er gesagt: O.k., machen wir eine Gruppe. Ich war natürlich total im Himmel: zum erstenmal mit einem bekannten Jazzmusiker spielen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Oscar ist eine Persönlichkeit. Er macht seinen Stil und denkt in mancher Art sicher anders, aber er ist eine Persönlichkeit. Er hat viel gesehen in seinem Leben. Er war in einem italienischen KZ, als Jude verfolgt von den Nazis.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Guter Geschmack&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-guter-geschmack/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Musiker haben mich gefragt, ob ich mitspiel, und ich hab mir sofort abgspechtelt, was die können haben. So hab ich gelernt, oder von den Platten oder vom Radio. Von Platten hab ich nur das Feinste angehört, so hab ich automatisch einen guten Geschmack gekriegt...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Musiker haben mich gefragt, ob ich mitspiel, und ich hab mir sofort abgspechtelt, was die können haben. So hab ich gelernt, oder von den Platten oder vom Radio. Von Platten hab ich nur das Feinste angehört, so hab ich automatisch einen guten Geschmack gekriegt und hab gewußt, wie es wirklich gehört.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Johann Sebastian Bach&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-johann-sebastian-bach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 15:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[von Werner Pirchner Mit 27 oder 28 Jahren habe ich einmal die Chaconne mit dem Szering gehört. Darauf habe ich mir die Noten gekauft und die Solosonaten am Vibraphon trainiert. Das ist von den Noten her meine wirkliche Ausbildung.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 27 oder 28 Jahren habe ich einmal die Chaconne mit dem Szering gehört. Darauf habe ich mir die Noten gekauft und die Solosonaten am Vibraphon trainiert. Das ist von den Noten her meine wirkliche Ausbildung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Erste Erinnerungen&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-erste-erinnerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Die ersten Erinnerungen sind eigentlich, daß ich in der Kuchl gesessen bin und Musik gehört und gezeichnet hab – und meine Mutter gern mögen hab, also angenehme Erinnerungen. Unangenehm war, daß ich das Bewußtsein gehabt hab, daß Krieg ist und daß der Vater nicht...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Erinnerungen sind eigentlich, daß ich in der Kuchl gesessen bin und Musik gehört und gezeichnet hab – und meine Mutter gern mögen hab, also angenehme Erinnerungen. Unangenehm war, daß ich das Bewußtsein gehabt hab, daß Krieg ist und daß der Vater nicht da ist. Meine Mutter hat jeden Abend mit mir gebetet, daß er wieder gesund heimkommt und daß der Krieg bald aus ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben in einem Haus gewohnt, das war am Inn, südwestlich von Hall; es ist ganz allein gestanden, in der Nähe vom Verschubbahnhof. Da war ein zweites Gleis, wo die Nachschubtransporte für die sog. Italienfront abgewickelt worden sind, wenn das andere Gleis grad bombardiert war. Im Haus daneben, vielleicht 100 m entfernt, hat eine Frau mit ihrem Sohn gewohnt, der war taubstumm und geistig behindert. Das war der einzige mögliche Spielkamerad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Haus waren Kanonen, die Flak und Soldaten, die habn auf die Flugzeuge geschossen, die Flugzeuge haben Bomben geworfen, da war dauernd sowas los. Da waren noch russische Zwangsarbeiter, Frauen und Männer. Alle Bekannten meiner Mutter waren gegen die Nazi. Das hab ich mitgekriegt. Und ich hab auch von Anfang an gewußt, wenn wir einkaufen gegangen sind ins Geschäft, wo ich z.B. verschiedene Sachen nicht sagen darf, das hab ich gewußt, das haben sie mir gesagt. Die Situation –&nbsp;das war die totale Kafkapost. Ich hab das als Kind wirklich mitgekriegt: Es waren Leute, die gegen die Nazi waren, die hab ich mögen – und mit den andern haben wir eh nix geredet, vor denen haben wir Angst gehabt. Einen Nachbarn haben wir gehabt, der hat so einen Haß auf die Diktatur gehabt, der hat mir das irgendwie erklärt. Am 20. April hat jeder eine Fahne hinaushängen müssen; bei uns haben sie eine Hakenkreuzfahne hinausgehängt und eine weiße Fahne. Das war mir alles vielleicht so bewußt, weil ich viel allein war. Wenn meine Mutter arbeiten gegangen ist, hab ich halt Radio gehört, Musik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie haben wir gewußt, was los ist. Manchmal hat mich meine Mutter geschickt zu den Zwangsarbeitern mit einem Stückl Brot, wir haben ja selber nichts gehabt; die haben uns dann aus Altpapier Rosen gemacht zum Dank. Und die Soldaten von der Flak, die haben irgendwie eine Freud mit mir gehabt. Die haben in dem Haus gewohnt, wo der taubstumme Bub war. Mit dem haben sie überhaupt keine Freude gehabt. Das war ja kein »Vollwertdeutscher«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bin ich einmal dazugekommen, wie sie die Zwangsarbeiter mit dem Gewehrkolben geschlagen haben; da war ich vielleicht dreieinhalb oder vier Jahre, da bin ich dagestanden und hab die Fäuste geballt und hab greart vor Haß, weil ich nichts tun hab können. Ich war wie angewurzelt. Ich hab dann mit den Soldaten nie mehr ein Wort geredet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Politisches Bewußtsein&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-politisches-bewusstsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Da waren aber auch Leute, die waren total fromm, die sind am Sonntag dreimal in die Kirche gewetzt, und vorher waren sie Nazis. Das war mir bekannt. Lei Pharisäer. Wenn man sich als Christ bezeichnet, muß man auch so leben. Das ist alles ein...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da waren aber auch Leute, die waren total fromm, die sind am Sonntag dreimal in die Kirche gewetzt, und vorher waren sie Nazis. Das war mir bekannt. Lei Pharisäer. Wenn man sich als Christ bezeichnet, muß man auch so leben. Das ist alles ein Schmäh, daß die Leut nix gewußt haben. In Hall sind auf der Straße Leute, die keinen Arierpaß gehabt haben, zusammengeschlagen worden. Das hat jeder gewußt, und das genügt ja schon. Du brauchst ja nicht einen Ofen in Auschwitz zu sehen. – Oder daß Leute verschwunden sind, daß du nichts sagen hast dürfen, oder daß Leute weggekommen sind, weil sie in der Straßenbahn einen Witz erzählt haben. Ich mein, das genügt. Da braucht man nicht weiß Gott was sehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Freizeit&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-freizeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab Ziachorgel gespielt in der Freizeit. Manchmal hat&#8217;s mich mehr interessiert, manchmal weniger. Ich habe oft kein Geld gehabt, Noten zu kaufen. Oft bin ich nach Innsbruck gefahren und in ein Musikgeschäft gegangen und hab dort Noten gestohlen, die hab ich einfach haben...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab Ziachorgel gespielt in der Freizeit. Manchmal hat&#8217;s mich mehr interessiert, manchmal weniger. Ich habe oft kein Geld gehabt, Noten zu kaufen. Oft bin ich nach Innsbruck gefahren und in ein Musikgeschäft gegangen und hab dort Noten gestohlen, die hab ich einfach haben müssen. Die hab ich zusammengefaltet und ein anderes Blattl darüber angeschaut und es drunter in die Lederhose gesteckt und bin heimgefahren mit dem Radl wieder nach Hall und hab das dann gespielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von anderen Sachen hat es keine Noten gegeben. Wenn ich’s im Radio gehört hab, hab ich mir’s gemerkt und probiert nachzuspielen. Da hab ich zu improvisieren angefangen, wenn es mir nicht mehr eingefallen ist. Wenn ich von einem Lied nur die ersten vier Takte gewußt habe, hab ich halt die vier Takte gespielt und dann selber weiter.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Grafiker&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-grafiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Mit elf, zwölf Jahren hab ich gern den Donauwalzer gespielt und die »G’schichten aus dem Wienerwald« und »Rosen aus dem Süden«. Und aus der Oper »Martha« was und »Aufforderung zum Tanz«. Einmal hat der Lehrer gefragt, ob jemand Graphiker werden will. Da hab ich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elf, zwölf Jahren hab ich gern den Donauwalzer gespielt und die »G’schichten aus dem Wienerwald« und »Rosen aus dem Süden«. Und aus der Oper »Martha« was und »Aufforderung zum Tanz«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal hat der Lehrer gefragt, ob jemand Graphiker werden will. Da hab ich mir gedacht: Zeichnen ist ganz flott, und hab mich mit einem Mitschüler gemeldet und bin in die Tyrolia gekommen. Ich hab auch nicht gewußt, was da auf mich zukommt. Fuhrmann wollte ich nicht werden. Der Vater ist als Rosser immer mehr von den Lastautos verdrängt worden. Ich hab nicht gewußt, daß Musiker ein Beruf ist. Ich habe immer gedacht, Musik ist einfach eine Freizeitbeschäftigung. Ich hab niemanden gekannt, der Musiker war.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Swing&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-swing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Swing war einfach etwas total Unmilitärisches, und das hat mir schon genügt, daß ich verliebt war in Swing.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Swing war einfach etwas total Unmilitärisches, und das hat mir schon genügt, daß ich verliebt war in Swing.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Improvisieren&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-improvisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Wie ich 15 war, ist einmal ein Typ gekommen, der hat gesagt, er hat einen Silvesterjob. Ich hab ja als Kind auch schon manchmal in Gasthäusern gespielt. 150 Schilling, das war soviel, wie ich in zweieinhalb Wochen beim Arbeiten verdient hab. Dann hat er...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich 15 war, ist einmal ein Typ gekommen, der hat gesagt, er hat einen Silvesterjob. Ich hab ja als Kind auch schon manchmal in Gasthäusern gespielt. 150 Schilling, das war soviel, wie ich in zweieinhalb Wochen beim Arbeiten verdient hab. Dann hat er gesagt, ich soll ihm was vorspielen und hat gefragt: »Kannst du improvisieren auch?« Da hab ich gesagt: »Meinst so?« Und er sagt: »Ja«. Ich hab das Wort vorher noch nie gehört.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Fünfuhrtee&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-fuenfuhrtee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab dann leider als Schriftsetzer gearbeitet, nicht als Graphiker, wie ich gemeint hab. Mit 15 Jahren hab ich dann ältere Musiker kennengelernt, mit denen ich in verschiedenen Lokalen gespielt hab, z. B. beim Gasthaus Elefanten in Hall Fünfuhrtee. Wir haben die alten Ami-Hits...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab dann leider als Schriftsetzer gearbeitet, nicht als Graphiker, wie ich gemeint hab. Mit 15 Jahren hab ich dann ältere Musiker kennengelernt, mit denen ich in verschiedenen Lokalen gespielt hab, z. B. beim Gasthaus Elefanten in Hall Fünfuhrtee. Wir haben die alten Ami-Hits gespielt, zu zweit, mit einem guten Gitarrespieler, Steinlechner Sepp hat er geheißen: Gitarre und Ziehharmonika. Dann hab ich noch bei anderen Kapellen gespielt, fünf, sechs Leute, meistens zu viert, mit einem Typen, der hat Pollak Gert geheißen, ein ziemlich wilder, kreativer Typ. Dann hab ich probiert, Klavier zu spielen. Da wollte ich mir ein Klavier mieten, aber unsere Wohnung war zu klein, das ist nicht gegangen. Nachher hab ich überall probiert, wo ein Klavier gestanden ist, daß ich ein bißl spielen darf.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;7.000.000 Sekunden&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-7-000-000-sekunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1997</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Mit 16 Jahren wollte ich Musiker werden, Tanzmusiker. Die Mutter hat aber gesagt, ich muß meinen Beruf fertig lernen, was ich dann unter Ächzen gemacht hab. Im letzten Jahr hab ich die Sekunden gezählt, ca. 7,000.000 Sekunden. Ich hab einen genauen Arbeitsplan gehabt: eineinhalb...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 16 Jahren wollte ich Musiker werden, Tanzmusiker. Die Mutter hat aber gesagt, ich muß meinen Beruf fertig lernen, was ich dann unter Ächzen gemacht hab. Im letzten Jahr hab ich die Sekunden gezählt, ca. 7,000.000 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab einen genauen Arbeitsplan gehabt: eineinhalb Stunden arbeiten, dann bin ich eine Viertelstunde aufs Häusl gegangen, dann wieder eineinviertel Stunden arbeiten usw. Es war ein total regelmäßiger Plan. Auf dem Häusl hab ich dann z. B. Harmonielehre gelernt, oder ich habe Sachen aufgeschrieben, die mir in den Kopf gekommen sind, die ich im Radio gehört hab, irgendeine Melodie, die mir wieder eingefallen ist, damit ich sie am Abend noch weiß, wenn ich heimkomm. Da haben sie mir oft Zettel abgenommen, wo Noten drauf waren. Zum Schluß haben sie einen ganzen Ordner über mich angelegt. Da waren vielleicht 100 Zettel mit irgendwelchen Melodien drauf.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Ich bin Musiker&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-ich-bin-musiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner im Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Mit 18, wie ich ausgelernt gehabt hab, am nächsten Tag, da waren meine Eltern grad nicht da, da war ich weg. Ich hab ihnen einen Zettel geschrieben: Ich bin Musiker.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner im <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 18, wie ich ausgelernt gehabt hab, am nächsten Tag, da waren meine Eltern grad nicht da, da war ich weg. Ich hab ihnen einen Zettel geschrieben: Ich bin Musiker.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Erstes Vibraphon&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-erstes-vibraphon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1995</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich wollte dann Vibraphon spielen, weil ich das Gefühl gehabt hab, da kann ich den Druck, den ich hab, die Aggressionen ausdrücken. Ich habe dann verschiedene Instrumente angefangen, aber Vibraphon hab ich irgendwie von Anfang an spielen können. Ich hab mir in Serfaus ein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte dann Vibraphon spielen, weil ich das Gefühl gehabt hab, da kann ich den Druck, den ich hab, die Aggressionen ausdrücken. Ich habe dann verschiedene Instrumente angefangen, aber Vibraphon hab ich irgendwie von Anfang an spielen können. Ich hab mir in Serfaus ein Vibraphon gebraucht gekauft, 1959. Da hat mir eine Freundin noch Geld geliehen. Das ist am späten Nachmittag mit dem Postauto gekommen, und abends hab ich gespielt mit dem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war so: Ich bin als Lehrling immer schon, wenn ich Zeit gehabt hab, in Musikgeschäfte gegangen, wo ein Vibraphon gestanden ist, und hab gesagt, ich möcht das ausprobieren, und dann hab ich einfach vier Stunden probiert. Ich bin denen am Hammer gangen, aber wenn du keine andere Chance hast…</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Langzeitpläne&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-langzeitplaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1994</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Für mich war klar, ich will Jazzmusiker werden, und ich hab immer nur an heute gedacht, ich hab nie Langzeitpläne gehabt. Als Tanzmusiker hab ich mit Gruppen gespielt. Bei einer haben sie gesagt: »Was bist du für ein Mensch? Du lachst nie.« Ich hab...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war klar, ich will Jazzmusiker werden, und ich hab immer nur an heute gedacht, ich hab nie Langzeitpläne gehabt. Als Tanzmusiker hab ich mit Gruppen gespielt. Bei einer haben sie gesagt: »Was bist du für ein Mensch? Du lachst nie.« Ich hab ein halbes Jahr nicht gelacht. Da hat&#8217;s auch nichts zum Lachen gegeben. Die waren teppert, haben eine gschissene Musik gespielt, und ich war anghabert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Tanzmusiker&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-tanzmusiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1993</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab z.B. im Duo gespielt mit dem Steinlechner. Der war im Erziehungsheim, als Zögling. Der wollte unbedingt Gitarre spielen und hat kein Geld gehabt. Seine Mutter hat ihm keine kaufen können. Dann hat er gewußt, da hängt in einem Gasthaus eine Gitarre. An...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab z.B. im Duo gespielt mit dem Steinlechner. Der war im Erziehungsheim, als Zögling. Der wollte unbedingt Gitarre spielen und hat kein Geld gehabt. Seine Mutter hat ihm keine kaufen können. Dann hat er gewußt, da hängt in einem Gasthaus eine Gitarre. An einem Julinachmittag hat er gewartet, da war es ganz heiß, und das Gasthaus hat sich allmählich geleert, und wie die Kellnerin dann auch in die Kuchl gegangen ist, ist er ins Gasthaus gerannt, hat die Gitarre von der Wand gerissen und ist damit nach Volders, ins Erziehungsheim, und hat eine Gitarre gehabt. Er hat mir gesagt, wenn er keine Gitarre gekriegt hätte, wäre er ein Verbrecher geworden, weil er nichts gehabt hätte, wo er sich halten hätte können.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Thelonius Monk&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-thelonius-monk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1992</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Wenn ein Klavier im Lokal war, hab ich Klavier gespielt. Das war auch crazy. Ich hab mit deutschen Tanzkapellen gespielt in München oder der Schweiz und habe so begleitet wie der Thelonius Monk, weil ich auf den abgefahren bin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Klavier im Lokal war, hab ich Klavier gespielt. Das war auch crazy. Ich hab mit deutschen Tanzkapellen gespielt in München oder der Schweiz und habe so begleitet wie der Thelonius Monk, weil ich auf den abgefahren bin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Arrangements&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-arrangements/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Ich hab schon mit elf Jahren versucht, eine Kapelle aufzustellen, hab mit einem Gitarristen gespielt und versucht, was für Klarinette dazuzuschreiben. Ein Schlagzeug war natürlich undenkbar. Da haben wir eine Schachtel genommen, und aus einem Reisigbesen haben wir Besen zum Wischen gemacht, und dann...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab schon mit elf Jahren versucht, eine Kapelle aufzustellen, hab mit einem Gitarristen gespielt und versucht, was für Klarinette dazuzuschreiben. Ein Schlagzeug war natürlich undenkbar. Da haben wir eine Schachtel genommen, und aus einem Reisigbesen haben wir Besen zum Wischen gemacht, und dann hat der auf der Schachtel Schlagzeug gespielt. Später, mit 16,17, hab ich Arrangements geschrieben, da hab ich in einer Sechs-Mann-Kapelle gespielt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Militärzeit&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-militaerzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Danach hab ich zum Militär gehen müssen. Da war ich bei der Musik. Ich hätte bei der Militärmusik Tschinellen spielen sollen und im Offizierskasino Klavier. Dann hab ich zum Somma (Militärkapellmeister) gesagt: »Ich mag Marschmusik nicht.« Dann hat er gesagt: »Also, dann kommen S`halt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach hab ich zum Militär gehen müssen. Da war ich bei der Musik. Ich hätte bei der Militärmusik Tschinellen spielen sollen und im Offizierskasino Klavier. Dann hab ich zum Somma (Militärkapellmeister) gesagt: »Ich mag Marschmusik nicht.« Dann hat er gesagt: »Also, dann kommen S`halt so zu uns.« So war ich als Pianist und Arrangeur bei der Militärmusik.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Tanzmusik mit 15&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-tanzmusik-mit-15/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:42:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Meistens spielte ich in jedem Gasthaus nur einmal, weil die Leute Tanzmusik hören wollten und nicht z. B. Dizzy Gillespies Anthropology, die ich mir von einer geliehenen Platte auf einem geliehenen Plattenspieler abgehört und dann aufgeschrieben habe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens spielte ich in jedem Gasthaus nur einmal, weil die Leute Tanzmusik hören wollten und nicht z. B. Dizzy Gillespies Anthropology, die ich mir von einer geliehenen Platte auf einem geliehenen Plattenspieler abgehört und dann aufgeschrieben habe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Kompositionslehrer&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-kompositionslehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[von Werner Pirchner Kompositionslehrer Thelonius MonkJohann Sebastian BachArnold SchönbergKarl ValentinJohn CageWolfgang Amadeus MozartErnst Ullrich ZufallFranz Schubert]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompositionslehrer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thelonius Monk<br>Johann Sebastian Bach<br>Arnold Schönberg<br>Karl Valentin<br>John Cage<br>Wolfgang Amadeus Mozart<br>Ernst Ullrich Zufall<br>Franz Schubert</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;…und dann hab ichs selber gesungen&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-und-dann-hab-ichs-selber-gesungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1982</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 1: ein halbes doppelalbum Discographieein halbes doppelalbumDie Kabarett CD 2Es leben die Röslein von Werner Pirchner Den ersten Text habe ich geschrieben, da habe ich einmal Grippe gehabt, oder was, da bin ich im Bett gelegen und habe einen Film gesehn mit dem O.W. Fischer »Erzherzog Johanns letzte Liebe« oder so.Dann haben...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-1-ein-halbes-doppelalbum/">PWV 1: ein halbes doppelalbum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/407-2/">ein halbes doppelalbum</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/die-kabarett-cd-2/">Die Kabarett CD 2</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Text habe ich geschrieben, da habe ich einmal Grippe gehabt, oder was, da bin ich im Bett gelegen und habe einen Film gesehn mit dem O.W. Fischer »Erzherzog Johanns letzte Liebe« oder so.<br>Dann haben sie das Lied gesungen »Wo das Büchserl knallt«, und bei mir is es gleich weitergegangen »Wo das Bomberl fallt«.<br>Dann habe ich den Text fertig geschrieben und wollte, dass das jemand singt, jemand vom Rundfunk.<br>Und der hat sich dann nicht getraut und hat gesagt, ich solls selber singen und dann hab ichs selber gesungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;JazzZwio&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-jazzzwio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1980</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 6: JazzZwio DiscographieLive, MontreuxWerner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnettelive at miles smilesLive In Concerts, CD + DVDAn Werner Pirchner Der Harry Pepl, damals ein Geheimtipp in der Jazzszene, hat 1975 ein Trio gehabt und wollte aber ein Quartett gründen. (Durch einen gemeinsamen Bekannten wurde eine gemeinsame Probe ausgemacht). Dann bin ich nach...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-6-jazzzwio/" data-type="page" data-id="535">PWV 6: JazzZwio</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/live-montreux/" data-type="page" data-id="398">Live, Montreux</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/werner-pirchner-harry-pepl-jack-dejohnette/" data-type="page" data-id="392">Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/live-at-miles-smiles/" data-type="page" data-id="254">live at miles smiles</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/live-in-concerts-cd-dvd/" data-type="page" data-id="213">Live In Concerts, CD + DVD</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/an-werner-pirchner/" data-type="page" data-id="207">An Werner Pirchner</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Harry Pepl, damals ein Geheimtipp in der Jazzszene, hat 1975 ein Trio gehabt und wollte aber ein Quartett gründen. (Durch einen gemeinsamen Bekannten wurde eine gemeinsame Probe ausgemacht). Dann bin ich nach Wien gefahren und wir haben uns von der ersten Sekunde an so gut verstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen sind nach der Probe gegangen und wir haben noch weitergespielt. Dann haben wir gleich besprochen, daß wir mit den Familien auf Urlaub fahren, damit wir dort üben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Harry war irgendwo ein ganz entscheidender Weggefährte, von dem ich sehr viel gelernt hab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht hat er auch einiges von mir gelernt. Das ist ihm, glaube ich, erst jetzt so bewusst geworden. Er ist ein ganz »schnurgerader« Typ, der glaubt, er hat immer recht…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf alle Fälle haben wir dann das JazzZwio gegründet. Wir haben auch noch bei Austria Drei gespielt. Außerdem hab ich den Harry zum Concertodrom gebracht. Ohne krampfhaft zu suchen, haben wir mit dem JazzZwio einen eigenen Stil gehabt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Tiroler&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-tiroler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1978</guid>

					<description><![CDATA[von Werner Pirchner Ich habe immer gesagt, ich bin kein Tiroler, ich bin nur in Tirol geboren und lebe hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe immer gesagt, ich bin kein Tiroler, ich bin nur in Tirol geboren und lebe hier.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner zu PWV 1 und &#8222;Tirol isch lei oans&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-zu-tirol-isch-lei-oans/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:31:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1972</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 1: ein halbes doppelalbum Discographieein halbes doppelalbumDie Kabarett CD 2Es leben die Röslein von Werner Pirchner Eigentlich geht’s ja nicht um’s Tirolerland, sondern worum geht’s bei den Menschen? Um Liebe und Leben!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-1-ein-halbes-doppelalbum/">PWV 1: ein halbes doppelalbum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/407-2/" data-type="page" data-id="407">ein halbes doppelalbum</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/die-kabarett-cd-2/" data-type="page" data-id="318">Die Kabarett CD 2</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich geht’s ja nicht um’s Tirolerland, sondern worum geht’s bei den Menschen? Um Liebe und Leben!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner zu PWV 1</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/werner-pirchner-zu-den-kritiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 14:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1918</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 1: ein halbes doppelalbum Discographieein halbes doppelalbumDie Kabarett CD 2Es leben die Röslein von Werner Pirchner Ende der 60er Jahre bin ich manchmal bis in der Früh im Gasthaus gesessen und habe mit irgendwelchen Leuten politisch diskutiert.Dann habe ich mir aber gedacht, daß das völlig sinnlos ist und habe ein paar Sachen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-1-ein-halbes-doppelalbum/" data-type="page" data-id="492">PWV 1: ein halbes doppelalbum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/407-2/" data-type="page" data-id="407">ein halbes doppelalbum</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/die-kabarett-cd-2/" data-type="page" data-id="318">Die Kabarett CD 2</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende der 60er Jahre bin ich manchmal bis in der Früh im Gasthaus gesessen und habe mit irgendwelchen Leuten politisch diskutiert.<br>Dann habe ich mir aber gedacht, daß das völlig sinnlos ist und habe ein paar Sachen geschrieben (die ersten Lieder der Platte »ein halbes doppelalbum« sind dabei entstanden).<br>Danach habe ich über diese Sachen nicht mehr diskutiert, das war sehr angenehm, weil ich mich dann anderen Themen zuwenden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">zu den Kritiken <br>Ich hatte sehr gute Kritiken, z.B. in der Zeit oder im Profil. Es war sogar Platz 8 der Hitparade, wo das doch zum Teil experimentelle Musik ist und Zwölftonmusik, war das natürlich doch irgendwie witzig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">zum Plattencover<br>Ich hatte damals ja kein Geld, aber der Siebdrucker Michl Berger hat mir gesagt, wie ich das Cover machen soll, was am besten ausschaut.<br>Und er und seine Freunde haben mir dann tausend Stück davon gratis gedruckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">zur Aufnahme<br>Den Techniker, mit dem ich die Platte aufgenommen habe, habe ich einmal bei einem Konzert, in dem ich gespielt habe und der mich aufgenommen hat, kennengelernt.<br>Das war ein Glück, weil er wirklich erstklassige Aufnahmen gemacht hat.<br>Er war genauso wie ich: er wollte alles so gut wie möglich machen und das ist kein Nachteil.<br>Das ist ja bei einem guten Chirurgen genauso, daß es gut ist, wenn er nicht herumpfuscht, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">zum Vertrieb<br>Prowatzniks Partner und ein paar anwesende Maoisten haben aber abgelehnt.<br>Ihm selbst war das so peinlich, weil ich extra nach Wien gefahren bin und mein Auto auf der Strecke auch noch eingegangen ist.<br>Er hat zu mir gesagt, daß er mir dreihundert Stück abkauft (für Donauland und für den Schallplattenclub der Jugend) wenn ich es selbst produziere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigene Kosten<br>Ich habe vier Lieder zuerst aufgenommen und sie dann Wolfgang Lesowsky (Regisseur am Theater der Jugend) vorgespielt, der sie dann dem André Heller gegeben hat. Der André Heller hat damals einen Vertrag gehabt mit der deutschen BASF als Produzent und sagte mir, ich solle eine Langspielplatte machen.<br>Dann habe ich ein Jahr gebraucht, um die Texte zu schreiben. Ich glaube, daß die Texte wirklich präzis sind und das dauert eben. Journalisten tun sich da leichter. Heller hat damals auch eine Platte mit dem Schwertsik gemacht und wie ich dann mit meiner Arbeit fertig war, war er schon bei der BASF entlassen. Er hat es noch bei anderen Plattenfirmen versucht, aber die wollten das nicht einmal geschenkt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Positive Aspekte unserer Tradition&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/positive-aspekte-unserer-tradition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 13:58:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1916</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 15: Streichquartett für Bläserquintett DiscographieEU von Werner Pirchner 1975 lud mich der Komponist, Zeichner, Film- und Radio-Künstler Bert Breit ein, zu einem Film über Tirol, den er mit Otto Grünmandl drehte, eine Musik zu komponieren. Nach der Veröffentlichung der LP »ein halbes doppelalbum« und des Kurzfilmes »Der Untergang des Alpenlandes« (zusammen mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-15-streichquartett-fuer-blaeserquintett/" data-type="page" data-id="610">PWV 15: Streichquartett für Bläserquintett</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/texte/eu/" data-type="page" data-id="1888">EU</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">1975 lud mich der Komponist, Zeichner, Film- und Radio-Künstler Bert Breit ein, zu einem Film über Tirol, den er mit Otto Grünmandl drehte, eine Musik zu komponieren. Nach der Veröffentlichung der LP »ein halbes doppelalbum« und des Kurzfilmes »Der Untergang des Alpenlandes« (zusammen mit Christian Berger) wollte ich mich mit positiveren Aspekten unserer Tradition auseinandersetzen und schrieb Variationen über das Sklaven-Lied<br>»I mag nit Küah hiatn.<br>I mag nit Sau hiatn.<br>Aber Ross hiatn tat i gern.<br>Kannt i aufsitzen.<br>Kannt davonreiten.<br>Kannt a Leben führen wia die Herrn.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang der 80er Jahre instrumentierte ich das Kleine Stück für Bläserquintett und komponierte noch 3 kurze Sätze dazu. Einen davon im Gedenken an Heinrich Heine.<br>Vielleicht hätte sich mein Vater, der von Beruf Rosser war, über diese Musik gefreut. Er ist – mit seinen zwei Mitarbeitern – auf dem Umschlag der Notenpartitur abgebildet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Gewidmet den Fragenden&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/gewidmet-den-fragenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 13:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1913</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 17: Von der gewöhnlichen Traurigkeit. Zum Kotzen DiscographieEs leben die Röslein von Werner Pirchner komponiert im Herbst 1977 und im November 1984 Du ahnstwas sekündlich sich abspieltauf unserer WeltNicht aus Staub und Steindie eigene Ohnmacht verfluchendentfliehen Dir Stunden und JahreLebst Du –bist Du tot –oder beides –oder keines?Was soll ichDir erzählenFrageAlle Antwort...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-17-von-der-gewoehnlichen-traurigkeit-zum-kotzen/" data-type="page" data-id="617">PWV 17: Von der gewöhnlichen Traurigkeit. Zum Kotzen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">komponiert im Herbst 1977 und im November 1984</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du ahnst<br>was sekündlich sich abspielt<br>auf unserer Welt<br>Nicht aus Staub und Stein<br>die eigene Ohnmacht verfluchend<br>entfliehen Dir Stunden und Jahre<br>Lebst Du –<br>bist Du tot –<br>oder beides –<br>oder keines?<br>Was soll ich<br>Dir erzählen<br>Frage<br>Alle Antwort ist in Dir</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Musikalische Hintergründe&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/musikalische-hintergruende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 13:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1901</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner in Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit” Das Interessante an der Musik ist das, du kannst dich ewig weiterentwickeln. Das, was du vor einem halben Jahr gewußt hast &#8211; das kann auch leiwand gewesen sein -, aber irgendwie interessiert dich das nimmer. Du probierst so lang, bis du etwas ausdrücken kannst,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner in <a href="https://wernerpirchner.com/texte/interview-von-othmar-costa-geboren-in-finsterer-zeit/" data-type="page" data-id="3328">Interview von Othmar Costa: “Geboren in finsterer Zeit”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interessante an der Musik ist das, du kannst dich ewig weiterentwickeln. Das, was du vor einem halben Jahr gewußt hast &#8211; das kann auch leiwand gewesen sein -, aber irgendwie interessiert dich das nimmer. Du probierst so lang, bis du etwas ausdrücken kannst, und wenn du es ausgedrückt hast, brauchst du dich nimmer damit beschäftigten, da probierst was Neues.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du einmal erlebt hast, wie das ist, daß du etwas Neues sagen kannst, und daß du&#8217;s so sagen kannst, daß du das Gefühl hast, ja, so hab ich&#8217;s gemeint, was Neues, ohne daß du krampfhaft denkst, jetzt möcht ich was Neues machen, sondern du hast irgendwas in dir, wie wenn du z. B. nachdenkst:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du denkst über etwas nach, und es ist dir noch nicht ganz klar, wie hängen die Probleme zusammen, und dann denkst, und die Räder, die krachen und quietschen, und das eine Radl dreht sich so und das andere so im Hirn, und auf einmal lauft das geschmiert, und du findest die Lösung des Problems. Dann kannst du das Problem weglegen, und dann stellt sich automatisch ein neues Problem ein, du brauchst also gar nicht suchen, wenn man das einmal gewohnt ist, daß man immer weiterdenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Milliarden von Fragen, Milliarden von Dingen, das ist das Schöne im Leben. Für einen Menschen, der einigermaßen bewußt lebt und seine Sinne gebrauchen kann, ich mein natürlich alle, ist das Leben wirklich ein Abenteuer.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Voodooo&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/voodooo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1895</guid>

					<description><![CDATA[Werner Pirchner zu PWV 12: Good News from the Ziller Valley DiscographieEUEs leben die Röslein von Werner Pirchner Einmal bin ich um 4 Uhr in der Früh schlafen gegangen, weil ich so lange komponiert habe.Damit es nicht immer mit den Tönen und der Musik weitergeht und ich schlafen kann, habe ich Wein getrunken. Dann bin...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner zu <a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal bin ich um 4 Uhr in der Früh schlafen gegangen, weil ich so lange komponiert habe.<br>Damit es nicht immer mit den Tönen und der Musik weitergeht und ich schlafen kann, habe ich Wein getrunken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann bin ich ins Bett gegangen und habe eine halbe Stunde geschlafen … Auf einmal höre ich ein Geräusch ganz leise aus der Ferne kommen (gurunggg, gurungg …).<br>Ich bin aufgewacht und habe mir gedacht, daß die Welt untergeht.<br>Sowas hatte ich überhaupt noch nie gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin leise aus dem Bett gestiegen und zum Fenster gegangen.<br>Es war ein nebliger Märzmorgen, man hat nur eineinhalb Meter weit gesehen, aber das Geräusch ist immer näher gekommen.<br>Das war eine totale Weltuntergangsstimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich sind aus dem Nebel die »Grasausläuter« aufgetaucht.<br>Das sind Typen, die um die Hüften einen Gurt haben, und hinten hängt eine große Kuhglocke daran.<br>Bei jedem Sprung schellen die Glocken.<br>Durch die geschlossenen Fenster sind natürlich die höchsten Obertöne ausgeblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch dieses Erlebnis zusammen mit dem Brauch des Winteraustreibens, ist mir folgendes klar geworden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das, was wir in Afrika als Voodoo-Tänze bewundern, gibt es bei uns genauso. Nur in einer anderen Form.<br>Das ist natürlich durch die katholische Religion verschüttet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, daß in den Good News viel drin ist von Voodoo-Post, von Rauhnächten und Grasausläuten.<br>Gerade die Dissonanzen stellen für mich die Widersprüche dar, die sich im Komplex der Österreichischen bzw. Tiroler Volkskultur ergeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Tastende Zehe&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/tastende-zehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Pirchner zu PWV 12: Good News from the Ziller Valley 1981 stupste mich der Geiger Peter Lefor auf eine sogenannte »ernste« Konzertbühne, indem er mich ungefragt auf ein Konzertprogramm neben Bach, Hindemith, und Wellesz setzte. So betrat ich mit tastender Zehe, den Weg, den ich heute noch gehe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner zu <a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">1981 stupste mich der Geiger Peter Lefor auf eine sogenannte »ernste« Konzertbühne, indem er mich ungefragt auf ein Konzertprogramm neben Bach, Hindemith, und Wellesz setzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So betrat ich mit tastender Zehe, den Weg, den ich heute noch gehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;EU&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/eu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1888</guid>

					<description><![CDATA[DiscographieEU 1984 hatte ich in Wien einige Konzerte (z.B. das Eröffnungskonzert »Die neue Reihe« im Konzerthaus), und auch ein bißchen Anerkennung, sodaß auch schon ein paar Neider aufgetreten sind. Einmal bin ich im Zug heimgefahren und dachte mir, daß wieder ein paar sagen werden, »Eu, schon wieder der«, dann habe ich gewusst, daß das der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">1984 hatte ich in Wien einige Konzerte (z.B. das Eröffnungskonzert »Die neue Reihe« im Konzerthaus), und auch ein bißchen Anerkennung, sodaß auch schon ein paar Neider aufgetreten sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal bin ich im Zug heimgefahren und dachte mir, daß wieder ein paar sagen werden, »Eu, schon wieder der«, dann habe ich gewusst, daß das der Titel für meine CD wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst später habe ich erfahren, dass das Griechisch gut heißt und Portugiesisch Ich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;16.000 Schilling&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/16-000-schilling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[DiscographieEU Werner Pirchner zu PWV 12: Good News from the Ziller Valley Das schlechteste Jahr war 1986, als ich die »EU« fertig gemacht hatte. Damals hatte ich ein Jahreseinkommen von 16.000 Schilling (zu versteuern), habe aber wie ein Verrückter komponiert.Ich wußte nicht, wie das weitergehen sollte.Ich war 46 Jahre alt, manchmal habe ich mehr verdient,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Werner Pirchner zu <a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schlechteste Jahr war 1986, als ich die »EU« fertig gemacht hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals hatte ich ein Jahreseinkommen von 16.000 Schilling (zu versteuern), habe aber wie ein Verrückter komponiert.<br>Ich wußte nicht, wie das weitergehen sollte.<br>Ich war 46 Jahre alt, manchmal habe ich mehr verdient, manchmal weniger.<br>Meine Frau hat auch immer gearbeitet, dadurch ist es gegangen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Grundlage des Komponierens&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/grundlage-des-komponierens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[von Werner Pirchner Die Grundlage des Komponierens müßten Ideen sein, aber um sie ausdrücken zu können, braucht man ein Handwerk dazu.In einer guten Komposition soll – wie beim Menschen mit Körper, Geist und Seele – eine Dreieinigkeit vorkommen. Ganz zentral und beispielhaft dafür stehen für mich die »Sonaten für Violine Solo« von Johann Sebastian Bach....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage des Komponierens müßten Ideen sein, aber um sie ausdrücken zu können, braucht man ein Handwerk dazu.<br>In einer guten Komposition soll – wie beim Menschen mit Körper, Geist und Seele – eine Dreieinigkeit vorkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz zentral und beispielhaft dafür stehen für mich die »Sonaten für Violine Solo« von Johann Sebastian Bach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körper (in diesem Fall das Handwerkliche), Geist (der Einfall) und die Seele (das Feeling, der Ausdruck) bilden in diesem Werk eine Einheit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Kompositionsinhalte&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/kompositionsinhalte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[von Werner Pirchner Es gibt zentrale Themen, die den Menschen beschäftigen: das Leben, den Tod, die Liebe und das Gegenteil von ihr, Trinken und Essen, ein bißchen Politik und was sonst noch wichtig ist. Daneben gibt es noch ein paar Begriffe: »Tag« und »Nacht« und vielleicht noch die drei Jahreszeiten.Man kann sagen, daß das die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zentrale Themen, die den Menschen beschäftigen: das Leben, den Tod, die Liebe und das Gegenteil von ihr, Trinken und Essen, ein bißchen Politik und was sonst noch wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben gibt es noch ein paar Begriffe: »Tag« und »Nacht« und vielleicht noch die drei Jahreszeiten.<br>Man kann sagen, daß das die Themen sind, um die sich die Kulturgeschichte der Menschheit dreht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Die ganze Nacht&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/die-ganze-nacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 12: Good News from the Ziller Valley DiscographieEUEs leben die Röslein von Werner Pirchner Mit 41 Jahren habe ich einen guten Ruf als Jazzmusiker gehabt und habe auch schon mit einigen sehr guten amerikanischen Musikern gespielt. Eines Morgens ruft mich Peter Lefor an und sagte mir, daß er gerade ein Rundfunkkonzert ausgemacht...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/" data-type="page" data-id="576">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 41 Jahren habe ich einen guten Ruf als Jazzmusiker gehabt und habe auch schon mit einigen sehr guten amerikanischen Musikern gespielt. Eines Morgens ruft mich Peter Lefor an und sagte mir, daß er gerade ein Rundfunkkonzert ausgemacht hat, bei dem er Bach, Bartok, Wellesz und Pirchner spielt. Ich hab zu ihm gesagt: »Du hasch’ an Pascher!«. Dann habe ich ihn einmal in Hall bei einem Konzert spielen gehört, und bin heimgegangen und habe die ganze Nacht durchgeschrieben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner zum Titel der Solosonate aus PWV 12</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/zum-titel-der-solosonate-aus-pwv-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1878</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 12: Good News from the Ziller Valley DiscographieEUEs leben die Röslein von Werner Pirchner Damals hab ich in der Zeitung von einem Zillertaler Arzt gelesen, der gesagt hat, daß der Bürgermeister im Krieg als SS-Mann bei Hinrichtungen beteiligt war und daß es nicht geht, daß der hier Bürgermeister ist. Wie ich das...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/" data-type="page" data-id="576">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals hab ich in der Zeitung von einem Zillertaler Arzt gelesen, der gesagt hat, daß der Bürgermeister im Krieg als SS-Mann bei Hinrichtungen beteiligt war und daß es nicht geht, daß der hier Bürgermeister ist. Wie ich das gelesen habe, dachte ich mir:<br>»Eine gute Meldung!« mach’ ich eben »Good News from the Zillervalley«.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Die geklaute Knopforgel&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/die-geklaute-knopforgel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1875</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 12: Good News from the Ziller Valley DiscographieEUEs leben die Röslein von Werner Pirchner Zum Andenken an meinen Vater Hermann, der mich – nach dem Krieg – sonntagmorgens mit der geklauten Knopforgel aufweckte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-12-good-news-from-the-ziller-valley/" data-type="page" data-id="576">PWV 12: Good News from the Ziller Valley</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Andenken an meinen Vater Hermann, der mich – nach dem Krieg – sonntagmorgens mit der geklauten Knopforgel aufweckte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Entstehungsgeschichte von PWV 13&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/entstehungsgeschichte-von-pwv-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1873</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 13: Do you know Emperor Joe? DiscographieEUThat’s BrassA-NAA-NAS BA-NAA-NASNouvelle Vague – Jean-Luc Godarda-naa-nas ba-naa-nas ect.Es leben die Röslein von Werner Pirchner Angeregt durch den Tiroler Trompeter Rudi Korp Junior schreibt Werner Pirchner ein Werk für Blechbläser im Auftrag der Volksschauspiele Telfs zum Bühnenstück »Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter« von Fritz von Herzmanovsky-Orlando....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-13-do-you-know-emperor-joe/" data-type="page" data-id="581">PWV 13: Do you know Emperor Joe?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/eu/" data-type="page" data-id="377">EU</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/thats-brass/" data-type="page" data-id="373">That’s Brass</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/a-naa-nas-ba-naa-nas/" data-type="page" data-id="370">A-NAA-NAS BA-NAA-NAS</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/nouvelle-vague-jean-luc-godard/" data-type="page" data-id="325">Nouvelle Vague – Jean-Luc Godard</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/a-naa-nas-ba-naa-nas-ect/" data-type="page" data-id="257">a-naa-nas ba-naa-nas ect.</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/es-leben-die-roeslein/" data-type="page" data-id="216">Es leben die Röslein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angeregt durch den Tiroler Trompeter Rudi Korp Junior schreibt Werner Pirchner ein Werk für Blechbläser im Auftrag der Volksschauspiele Telfs zum Bühnenstück »Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter« von Fritz von Herzmanovsky-Orlando.<br><br>Bereits im selben Jahr der Uraufführung der Bühnenmusik, 1982, beginnt Werner Pirchner das ursprünglich mit 2 Trompeten, Horn, Tub, mehreren Gesangssolisten, Klavier und einer Rhythmusgruppe instrumentierte und besetzte Stück umzuschreiben:<br>Es entsteht die 18-sätzige Suite für Blechbläserquintett mit dem Titel<br>»Do you know Emperor Joe«.<br><br>Aufgeführt und aufgenommen<br>(für die CD <a href="https://www.wernerpirchner.com/4DACTION/web_zeigedisc/ID=5">EU</a>) wurde das Stück u.a. vom Wiener Blechbläserquintett PRISMA.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Entstehungsgeschichte von PWV 16&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/entstehungsgeschichte-von-pwv-16/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1871</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 16: Kammer-Symphonie – Soirée Tyrolienne DiscographieAKM-Lehrbehelfe Musik heuteNouvelle Vague – Jean-Luc GodardStrauss modern von Werner Pirchner Ein paar Worte über die»Kammer-Symphonie – Soirée Tyrolienne«oder »Eins, zwei, drei – die Kunst ist frei!«bzw. »One, two, three – the Art is free!« In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils leinwandsten Jazzmusik.Ich spielte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-16-kammer-symphonie-soiree-tyrolienne/" data-type="page" data-id="613">PWV 16: Kammer-Symphonie – Soirée Tyrolienne</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/akm-lehrbehelfe-musik-heute/" data-type="page" data-id="367">AKM-Lehrbehelfe Musik heute</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/nouvelle-vague-jean-luc-godard/" data-type="page" data-id="325">Nouvelle Vague – Jean-Luc Godard</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/strauss-modern/" data-type="page" data-id="305">Strauss modern</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Worte über die<br>»Kammer-Symphonie – Soirée Tyrolienne«<br>oder »Eins, zwei, drei – die Kunst ist frei!«<br>bzw. »One, two, three – the Art is free!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils leinwandsten Jazzmusik.<br>Ich spielte Vibraphon und komponierte mich querfeldforsch(end) durchs Leben.<br>Töne für ein »klassisches« Konzert aufzuschreiben hätte ich in jener Zeit aber aus Respekt vor den größten Meistern (Bach, Mozart, Schubert, Schönberg etc.) nicht gewagt.<br><br>1980 komponierte ich die Soirée Tyrolienne als Ballett-Musik zu einem Theaterstück des Dichters und Bühnenkünstlers Otto Grünmandl.<br>Formal damals noch im silbernen Schnitt.<br>Der Auftraggeber, die Sparkasse der Stadt Innsbruck, lehnte jedoch das Werk als Nestbesudelung ab und bezahlte weder die Komposition, noch die Musiker und die Notenkopistin.<br>Nicht den Aufnahmetechniker, nicht das Tonband.<br>Otto Grünmandl entlohnte aus eigener Tasche die Musiker. Danke Otto.<br><br>Nach einer Einladung des Dirigenten Peter Keuschnig holte ich 1984 diese Musik aus dem Heizraum und instrumentierte sie neu für das Ensemble »Kontrapunkte«.<br><br>1987 erhielt ich u.a. dafür den Deutschen Schallplattenpreis.<br><br>Weitere Aufführungen durch das Ensemble »Carme«, Mailand,<br>»Die Neue Reihe«, Wien,<br>die Solisten der Berliner Philharmoniker,<br>Ensemble Modern in Deutschland,<br>Wiener Kammerorchester,<br>New Art Ensemble<br>u.a. guter Orchester folgten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Der Bruder meines Lehrers&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/der-bruder-meines-lehrers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 17:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1869</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 18: Anstatt eines Denkmals für den Bruder meines Lehrers, der im Krieg, weil er sich weigerte, Geiseln zu erschießen, ermordet wurde von Werner Pirchner Etwa im Jahre 1985 ermunterte mich Wolfgang Schulz, ein Stück für Flöte solo zu schreiben, welches aufzuführen er sich bereit erklärte.Ich komponierte ein kurzes, optimistisches Thema.Am nächsten Tag...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-18-anstatt-eines-denkmals-fuer-den-bruder-meines-lehrers-der-im-krieg-weil-er-sich-weigerte-geiseln-zu-erschiessen-ermordet-wurde/" data-type="page" data-id="620">PWV 18: Anstatt eines Denkmals für den Bruder meines Lehrers, der im Krieg, weil er sich weigerte, Geiseln zu erschießen, ermordet wurde</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa im Jahre 1985 ermunterte mich Wolfgang Schulz, ein Stück für Flöte solo zu schreiben, welches aufzuführen er sich bereit erklärte.<br>Ich komponierte ein kurzes, optimistisches Thema.<br>Am nächsten Tag las ich in der Zeitung, daß mein ehemaliger Deutsch- und Geschichtelehrer gestorben war.<br>Ihm verdanke ich einen Teil meiner bescheidenen Geschichtskenntnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt erinnerte mich meine kleine Melodie an eine Episode aus Kindheitstagen:<br>Es war ein schöner Frühlingsnachmittag im Jahre 1952.<br>Vormittags hatte ich erfahren, unter welch traurigen Umständen der Bruder meines Lehrers zu Tode gekommen war.<br>Bedrückt schritt ich eine dunkle, ansteigende Allee entlang.<br>Ein Sonnenstrahl, der mich durch die Blätter der Bäume erreichte, erfüllte mich plötzlich mit einem Gefühl von Hoffnung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werner Pirchner: &#8222;Drei Take&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/drei-take/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 16:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1865</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 19: Sonate vom rauhen Leben DiscographieNouvelle Vague – Jean-Luc GodardAn Werner Pirchner von Werner Pirchner Das Thema, gespielt vom Akkordeon, besteht nur aus drei Takten (in Moll oder in Dur). Es ist nicht mehr. Irgendwie steh’ ich auf das. So wie ein kurzer musikalischer Gedanke.Musik, die man mit drei Takten ausdrücken kann.Mich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-19-sonate-vom-rauhen-leben/" data-type="page" data-id="625">PWV 19: Sonate vom rauhen Leben</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/nouvelle-vague-jean-luc-godard/" data-type="page" data-id="325">Nouvelle Vague – Jean-Luc Godard</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/an-werner-pirchner/" data-type="page" data-id="207">An Werner Pirchner</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner<br><br>Das Thema, gespielt vom Akkordeon, besteht nur aus drei Takten (in Moll oder in Dur). Es ist nicht mehr. Irgendwie steh’ ich auf das. So wie ein kurzer musikalischer Gedanke.<br>Musik, die man mit drei Takten ausdrücken kann.<br>Mich interessieren natürlich auch längere Stücke, aber ich möchte mich durch nichts, durch keine Formen, beeinflussen lassen.<br>Das Wichtigste ist, dass man eine Idee hat.</p>
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		<title>Werner Pirchner zu PWV 23</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 16:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1861</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 23: Emigranten-Symphonie (Orchesterwerk)PWV 23: Emigranten-Symphonie (Werk für Kammermusik) von Werner Pirchner Gäbe es nicht Haydn, Mozart, Schubert, Bruckner, die Strauß-Familie, Mahler, Schönberg, Berg, Webern und Zawinul, wäre Hitler der weltweit bekannteste Österreicher… Grauslig! Dieses Stück ist einer meiner Versuche, mich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-23-emigranten-symphonie-2/" data-type="page" data-id="651">PWV 23: Emigranten-Symphonie (Orchesterwerk)</a><br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-23-emigranten-symphonie/" data-type="page" data-id="637">PWV 23: Emigranten-Symphonie (Werk für Kammermusik)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gäbe es nicht Haydn, Mozart, Schubert, Bruckner, die Strauß-Familie, Mahler, Schönberg, Berg, Webern und Zawinul, wäre Hitler der weltweit bekannteste Österreicher… Grauslig! Dieses Stück ist einer meiner Versuche, mich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Werner Pirchner: &#8222;Mit FaGottes Hilfe&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/mit-fagottes-hilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 15:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1853</guid>

					<description><![CDATA[Texte zum WerkPWV 40: Mit FaGottes Hilfe Discographie Ensemble Contrasts Wien von Werner Pirchner Der erste Teil (»Durch die Lagen«) ist durch häufige Stimmungs- und Ausdruckswechsel (zwischen »forsch«, »walzerselig«, »fragend« und »zurückgelehnt«) bestimmt. Attacca folgt der zweite Satz (»Heisse Rohre«), in dem der Solist die Dynamik frei gestalten kann und der als Variation eines rhythmisch-meldischen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Texte zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-40-mit-fagottes-hilfe/" data-type="page" data-id="736">PWV 40: Mit FaGottes Hilfe</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie<br> <a href="https://wernerpirchner.com/discographie/ensemble-contrasts-wien/" data-type="page" data-id="331">Ensemble Contrasts Wien</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Teil </strong>(»Durch die Lagen«) ist durch häufige Stimmungs- und Ausdruckswechsel (zwischen »forsch«, »walzerselig«, »fragend« und »zurückgelehnt«) bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Attacca folgt der zweite Satz</strong> (»Heisse Rohre«), in dem der Solist die Dynamik frei gestalten kann und der als Variation eines rhythmisch-meldischen Modells charakterisiert wird. Auf den Höhepunkt dieses Teils (Spielanweisungen u.a. »Lass ausse-rauchen!«, »Putz Dein Fagott akustisch durch«) folgt eine vom Komponisten vor allem graphisch dargestellte Kadenz (dabei wird dem Interpreten u.a. Folgendes nahegelegt: »Spiel frei einige interessante Spaltklänge… kurze &amp; lange Sounds, Triller etc. – ca. 20 bis 40 Sec. – Zum Schluss schau Dir durchs Fagott (wie ein Fernrohr) das Publikum an.»).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf die Kadenz </strong>folgt ein mit »Rasch &amp; Resch« charakterisierter Abschnitt, das erste Mal bereits »Prestissimo«, das zweite Mal »Mosso prestissimo assai – aber genau!«, und das noch dazu »staccatissimo«, wobei Details wie eine Hoquetusparodie zu vermerken sind (die Satire auf den Virtuosenkult dürfte wohl bereits klar geworden sein).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der vierte Abschnitt </strong>trägt den stolzen Titel »Ahorn« und ist daher »dirty grave &amp; steady groovy extrem« vorzutragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegen Ende </strong>dieses zwischen Flatterzungengroove und »Pfiffig« bis »erklärend« changierenden Satzes ist das Publikum aufgefordert, ein C mitzusummen, welches gleichzeitig den Orgelpunkt zum 5. Satz bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser »frei und aus tiefster Seele« vorzutragende Satz basiert auf einem Strindberg-Fragment (aus »Gespenster-Sonate«):<br>Als ich in die Sonne schaute<br>glaubt ich das Verborgene zu sehn.<br>Mensch, Dein Werk sei Dein Ergötzen,<br>selig ist, wer Gutes tut.<br>Gleiche Deines Zornes Taten<br>nie durch neue Bosheit aus,<br>Tröste den, den Du betrübtest,<br>Deine Güte bringt Dir Lohn.<br>Wer gerecht ist, fürchtet Keinen,<br>Suche frei von Schuld zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch vom Publikumsorgelpunkt (in Ermangelung desselben wird der Einsatz »z. B. von 2 Fagotten, Bässen, anderen Instrumenten oder Stimmgeräten« empfohlen) getragen, klingt der 6. Satz (»wie gepfiffen«) »optimistisch« aus, indem der Solist »spielend aus dem Raum« tanzt.</p>
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		<title>Werner Pirchner: &#8222;Für mit dem Horn verbundene Menschen&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/fuer-mit-dem-horn-verbundene-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 15:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1842</guid>

					<description><![CDATA[Text zum Werk PWV 53: Feld-, Wald- und Wiesen-Soli Discographie:Horn und Klavier von Werner Pirchner Sehr geehrte Horn-Künstler und -Künstlerinnen! In den »Feld-, Wald- &#38; Wiesen-Soli für Horn in F« habe ich versucht, ein kleines Meisterwerk zu komponieren, in dem ein mit dem Horn verbundener Mensch einige seiner musikalischen, technischen und seelischen Möglichkeiten in den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk <br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-53-feld-wald-und-wiesen-soli/" data-type="page" data-id="788">PWV 53: Feld-, Wald- und Wiesen-Soli</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Discographie:<br><a href="https://wernerpirchner.com/discographie/horn-und-klavier/" data-type="page" data-id="340">Horn und Klavier</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrte Horn-Künstler und -Künstlerinnen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den »Feld-, Wald- &amp; Wiesen-Soli für Horn in F« habe ich versucht, ein kleines Meisterwerk zu komponieren, in dem ein mit dem Horn verbundener Mensch einige seiner musikalischen, technischen und seelischen Möglichkeiten in den Kosmos stellen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den einzelnen Sätzen möchte ich nicht mehr sagen, als daß diese Musik sowohl in einem schönen Konzertsaal, in einer winzigen Musikschule, auf einer intakten Wiese, auf dem Kitzbichler Horn, in einem aufgelassenen Messingbergwerk, in einem Zelt oder daheim aufgeführt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den vierten Satz können hohe Hornisten in der hohen Version spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tiefe Hornisten in der tiefen. Oder umgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich danke dem Hornprofessor des Salzburger Mozarteums, Hansjörg Angerer, der meine bescheidenen Kenntnisse über das aufgerollteste aller Instrumente durch zahllose Ratschläge aufpoliert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hat das Stück angeregt und 1994 uraufgeführt.</p>
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		<title>Werner Pirchner: &#8222;Für den Radiokünstler&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/fuer-den-radiokuenstler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 15:20:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 63: Heute…war Gestern Morgen. Heute…ist Morgen Gestern von Werner Pirchner Für den Knoblauch an sich, und für den Radiokünstler Richard Goll-Knoblauch und seine Sippe im Besonderen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-63-heutewar-gestern-morgen-heuteist-morgen-gestern/" data-type="page" data-id="825">PWV 63: Heute…war Gestern Morgen. Heute…ist Morgen Gestern</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Knoblauch an sich, und für den Radiokünstler Richard Goll-Knoblauch und seine Sippe im Besonderen.</p>
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		<title>Werner Pirchner: &#8222;Der gewogenen Kunst-Obrigkeit&#8220;</title>
		<link>https://wernerpirchner.com/texte/der-gewogenen-kunst-obrigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Illmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 15:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte von Werner Pirchner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wernerpirchner.com/?page_id=1838</guid>

					<description><![CDATA[Text zum WerkPWV 87: Festliche Trio-Fanfare… &#38;:… Wo ist die Kohle? von Werner Pirchner Die gewogene Kunst-Obrigkeit leiht poetischen Botschaften immer wieder das eine oder andere offene Ohr. Daher ist ihr diese kleine Fanfare gewidmet. Sollte dieses Stück auch Eingang in den Trompeten-Unterricht finden, möge man bedenken, daß es für die Unterstufe nicht sonderlich geeignet...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Text zum Werk<br><a href="https://wernerpirchner.com/worklist/pwv-87-festliche-trio-fanfare-wo-ist-die-kohle/" data-type="page" data-id="913">PWV 87: Festliche Trio-Fanfare… &amp;:… Wo ist die Kohle?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">von Werner Pirchner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gewogene Kunst-Obrigkeit leiht poetischen Botschaften immer wieder das eine oder andere offene Ohr. Daher ist ihr diese kleine Fanfare gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte dieses Stück auch Eingang in den Trompeten-Unterricht finden, möge man bedenken, daß es für die Unterstufe nicht sonderlich geeignet scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Uraufführung findet am 10. März 1998 im Hoboken-Saal der Österr. National-Bibliothek statt. Als ausführende Trompetenkünstler konnten Prof. Johann Gansch, Heinrich Bruckner und Rainer Küblböck gewonnen werden.<br>Drei äußerst sensible &amp; excellente Solisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thaur, 5. März 1998</p>
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